Relikt
Die Kollektion setzt sich mit der Angst auseinander,
Erinnerungen zu verlieren – nicht als gewöhnliches Vergessen, sondern als schleichende Entfremdung von der eigenen Vergangenheit. Im Mittelpunkt stehen emotionale Leerstellen und das Gefühl, etwas bewahren zu wollen, das sich gleichzeitig immer weiter entfernt. Erinnerung wird dabei als instabil und wandelbar verstanden: Je stärker versucht wird, sie festzuhalten, desto mehr beginnt sie zu verschwimmen. Die Arbeit bewegt sich dabei zwischen Nähe und Distanz, Festhalten und Verlust sowie der Frage, wie stark Erinnerungen die eigene Identität formen.