Verlorene Berufe
Weberin, Bleisetzer, Kartograf, Heilerin – vier Berufe, die heute kaum noch existieren. Oder doch?
Dieses Projekt geht von einer einfachen These aus: Berufe verschwinden nicht, sie transformieren sich. Was sich verändert ist das Werkzeug, das Material, der Name. Was bleibt ist die innere Logik – die Denkweise, das Prinzip, die Haltung dahinter. Jeder Beruf trägt eine Art zu denken in sich, die älter ist als er selbst und stärker als jede technologische Veränderung.
Vier Zines erzählen diese Transformation als Spurensuche – konkret, historisch, gestalterisch. Jedes beginnt im Handwerk und endet in der Gegenwart. Nicht als Verlustgeschichte, sondern als Beweis: Das Wesentliche eines Berufs überlebt. Es findet nur eine neue Form.